Nahaufnahme einer Tonabnehmernadel auf einer schwarzen Schallplatte

Blue Note Records und der Sound der Moderne: Mehr als nur ein Plattenlabel

Wenn Klang und Bild zur Haltung werden New York der 1950er-Jahre war ein urbanes Labor der Verdichtung. In Clubs, Proberäumen und kleinen Studios entstand ein Jazz, der seine Energie nicht aus dekorativer Glätte bezog, sondern aus Reibung, Präzision und kontrollierter Freiheit. Blue Note Records erkannte diese Bewegung früh. Das 1939 von Alfred Lion gegründete Label

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Pianist und Kontrabassist spielen gemeinsam auf einer abgedunkelten Bühne

Die Kunst des Triospiels: Wie Klavier, Bass und Schlagzeug nonverbal kommunizieren

Das unsichtbare Band im Halbdunkel der Bühne Im Halbdunkel eines Jazzclubs entsteht jene eigentümliche Spannung, die keine Ansage erklären kann. Drei Musiker sitzen scheinbar unabhängig voneinander auf der Bühne: Das Klavier setzt einen Akkord, der Kontrabass antwortet mit einem kaum merklichen Vorziehen, das Schlagzeug verändert die Textur des Raumes, noch bevor ein eindeutiger Rhythmus hörbar

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Schwarzweißaufnahme eines Jazz-Trompeters beim Spielen vor einem Ensemble

Bebop-Harmonik: Wie Parker und Gillespie den Swing dekonstruierten

Vom Tanzsaal ins New Yorker Nachtlabor Ende der 1930er Jahre war Swing nicht bloß ein musikalischer Stil, sondern eine hochprofessionalisierte Unterhaltungsindustrie. Große Orchester füllten Ballsäle, Radiostudios und Tanzlokale, ihre Arrangements waren präzise kalkuliert, die vier Schläge des Taktes lagen verlässlich unter dem federnden Schritt des Publikums. Zwischen Notenpult, Plattenstudio und Tanzfläche entstand ein ökonomisch erfolgreiches

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Hommage an die Jazz-Legende Bill Evans

In seinem Gedicht Bill Evans, My Man’s Gone Now würdigt Clemens Setz drei musikalische Ereignisse: Zum einen sind die neun Verse eine einzige Liebeserklärung an den Jazz-Pianisten Bill Evans. Zum anderen verbeugt sich der österreichische Autor vor dem Werk des großen Musikers. Während die Bewunderung für das im Titel genannte Musikstück sich unverblümt äußert, schwingt

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Die drei schönsten zeitgenössischen Jazzsängerinnen

Legendäre Sängerinnen wie Ella Fitzgerald und Billie Holiday sind in der Jazzszene jedem ein Begriff. Während viele Jazzfans auf Klassiker setzen, vergessen sie, dass auch kontemporäre Jazzsängerinnen einiges vorzuweisen haben. In diesem Beitrag geht es um drei herausragende Sängerinnen, die dazu noch ein echter Hingucker sind. Renee Olstead Die US-amerikanische Jazzsängerin und Schauspielerin Rebecca Renee

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