
Bebop-Harmonik: Wie Parker und Gillespie den Swing dekonstruierten
Vom Tanzsaal ins New Yorker Nachtlabor Ende der 1930er Jahre war Swing nicht bloß ein musikalischer Stil, sondern eine hochprofessionalisierte Unterhaltungsindustrie. Große Orchester füllten Ballsäle, Radiostudios und Tanzlokale, ihre Arrangements waren präzise kalkuliert, die vier Schläge des Taktes lagen verlässlich unter dem federnden Schritt des Publikums. Zwischen Notenpult, Plattenstudio und Tanzfläche entstand ein ökonomisch erfolgreiches





